Barrows

Fuzz Attacker

Seien Sie gegrüßt, werter Tonarchäologe und Fuzz-Jünger! Sie haben nun Zugang zu einer der begehrtesten und sagenumwobensten Schaltungen im Pantheon der Gitarreneffekte – dem klassischen Dreitransistor TB MKII. Das Barrows zollt diesem ikonischen Germaniumtempel Tribut – ergänzt durch moderne Verfeinerungen, die selbst den anspruchsvollsten Vintage-Puristen Freudentränen in die Augen treiben dürften.

Die ursprüngliche MKII-Schaltung war die Geheimwaffe hinter einigen der überwältigendsten Riffs, die jemals in einem Tonstudio aufgenommen wurden. Von den frühmenschlichen Klageliedern aus der Metal-Urzeit bis hin zu den Wall-of-Sound-Symphonien, die von den größten Shoegaze-Zauberern heraufbeschworen wurden: Diese legendäre Topologie war die Grundlage zahlloser monumentaler Sounds. Jetzt können Sie mit dem Barrows dieselbe Magie für Ihre eigenen Klangpaläste nutzen und sich gleichzeitig über die Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit eines modernen Pedals auf dem heutigen Stand der Technik freuen.

Im Kern besteht das Barrows aus drei sorgfältig aufeinander abgestimmten Germaniumtransistoren, die Bestandteil einer sorgfältig abgestimmte Schaltung sind und mit viel Liebe dazu gebracht wurden, das ganze klangliche Spektrum abzudecken – von leichter, singender Verzerrung bis hin zu erschlagenden Fuzz-Sounds mit einem nahezu unendlichem, obertonreichen Sustain. Dies ist nicht einfach eine weitere Fuzzbox – das Barrows ist ein Portal zu sagenumwobenen Soundwelten, die seit Jahrzehnten durch die Träume echter Fuzz-Fans geistern.

Barrows liefert die typischen, schneidenden, mittenbetonten Töne mit jeder Menge Durchsetzungsfähigkeit im unteren und brillantem Grind im oberen Frequenzbereich, die schon das Original MKII zu einer Studiolegende gemacht haben. Was das Barrows von seinem doch recht temperamentvollen Vorfahren unterscheidet, sind mehrere moderne Upgrades, die es von einer Vintage-Kuriosität in ein zeitgenössisches Sound-Kraftwerk verwandeln.

Der phasenkorrigierte und gepufferte Ausgang sorgt dafür, dass das Barrows sich gut mit anderen Pedalen verträgt, während sein erhöhter Ausgangspegel und die große Bandbreite an Fuzz-Sounds es zu einer vielseitigen Klangwaffe machen. All diese Power konnten wir in einem kompakten Gehäuse unterbringen, das nicht unnötig Platz in Ihrem Pedalboard verschwendet, denn dort kommt es natürlich auf jeden Quadratzentimeter an.

Auch in Sachen Netzteil/Batteriebetrieb wird Ihnen das Barrows keine Sorgen machen. Es gibt sich mit jedem gängigen 9-Volt-Netzteil zufrieden und ist dementsprechend kompatibel zu den üblichen Stromquellen in einem Pedalboard. Die True-Bypass-Schaltung stellt sicher, dass Ihr Gitarrensignal auch bei ausgeschaltetem Pedal unverfälscht bleibt. Sie können dann jederzeit die MKII-Schaltung aktivieren, wenn Ihnen nach Germanium-Magie ist.

Jedes einzelne Barrows wird von den besten Seeleuten (und einem gehorsamen Bordroboter) auf hoher See vor Akron, Ohio in liebevoller Handarbeit montiert.

Bedienelemente

Das Barrows ist mit zwei bestechend einfachen Bedienelementen ausgestattet, die Ihnen ein Universum an Fuzz-Möglichkeiten eröffnen:

Level: Mit diesem Regler steuern Sie den Ausgangspegel des Barrows. Der Verstärkungsfaktor 1 (Unity Gain) ist in etwa bei „12 Uhr“ (der Mittelposition) zu finden. Sie werden aber feststellen, dass dann immer noch ausreichend Boost zur Verfügung steht, wenn Sie Ihren Verstärker in die Knie zwingen wollen.

Attack: Hier passiert’s! Bei niedrigeren Einstellungen erzeugt das Barrows eine „singende“, Amp-ähnliche Verzerrung mit hervorragender Dynamik. Wenn Sie diesen Regler im Uhrzeigersinn drehen, verwandelt sich die Schaltung in ein zunehmend aggressives Fuzz-Monster, das nahezu erschlagende Noten mit gefühlt ewigem Sustain erzeugt. Dank der großen Bandbreite dieses Reglers ist hier nahezu alles drin – vom leichten „Anrauhen“ bis hin zur massiven Fuzz-Attacke.

Profi-Tipps

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie dieses Pedal am Anfang der Signalkette platzieren. Das Barrows hat – wie die meisten klassischen Fuzz-Schaltungen – eine sehr niedrige Eingangsimpedanz und funktioniert am besten, wenn es direkt von der Gitarre gespeist wird. PLATZIEREN SIE KEINEN PUFFER im SIGNALWEG VOR DEN BARROWS.

Das Barrows reagiert sensibel auf Ihre Spieldynamik und die Lautstärkeregelung Ihrer Gitarre. Um einen eher cleanen Sound zu erhalten, drehen Sie die Lautstärke Ihrer Gitarre herunter. Für aggressivere Texturen hauen Sie kräftig in die Saiten oder drehen Sie die Lautstärke hoch. Die Germaniumtransistoren verleihen dem Barrows-Fuzz einen einzigartig musikalischen Charakter – es reagiert auf Ihr Spiel wie ein lebendiges, atmendes Wesen.

Umschaltung

Das Barrows ist mit einer mechanischen True-Bypass-Schaltung ausgestattet.

Stromversorgung

Stromverbrauch: 10 mA

Dieses Pedal kann mit einer handelsüblichen 9-Volt-Batterie oder einem Standard-9V-Netzteil mit einem 2,1-mm-Stecker (Innenleiter negativ) betrieben werden. Wir empfehlen grundsätzlich die Verwendung von isolierten, für die Nutzung mit Effektgeräten ausgelegten Netzteilen oder eine Stromversorgung mit mehreren isolierten Anschlüssen. Restwelligkeit und unzuverlässige Spannungsquellen können zusätzliche Störgeräusche bei Effektpedalen verursachen. Schaltnetzteile, Daisy-Chains und nicht für Effektpedale ausgelegte Netzteile filtern „dirty power“ (schmutzigen Strom) nicht zufriedenstellend und verursachen ungewollte Störgeräusche. NICHT MIT HÖHEREN SPANNUNGEN BETREIBEN!

Technische Daten